Kleine Begriffskunde

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A

Aphel

Die Erde bewegt sich um die Sonne nicht auf einer Kreisbahn, sondern auf einer elliptischen Bahn, in dessen einen Brennpunkt die Sonne liegt. Daher ändert sich im Laufe des Jahres der Abstand zur Sonne. Steht die Erde im Aphel, so ist dieses der sonnenfernste Punkt. Diesen erreicht sie um den 5. Juli eines jeden Jahres.
Nach dem 2. Keplerschen Gesetz ist hier die Umlaufgeschwindigkeit mir 29,29 km/s am geringsten. Dieses hat zur Folge, dass auf der Nordhalbkugel der Sommer etwa sechs Tage länger ist als der Winter. Der Erdabstand zur Sonne beträgt dann etwa 152,1 Mio. km.

Siehe auch: Keplersche Gesetze, Perihel

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Apogäum

Ähnlich wie die Erde bewegt sich auch der Mond nicht auf einer Kreisbahn um die Erde, sondern auf einer elliptischen Umlaufbahn. Daher schwankt der Abstand des Mondes innerhalb eines Umlaufes. Befindet sich der Mond im erdfernsten Punkt, so befindet er sich im Apogäum. Der Abstand Erde-Mond im Apogäum variiert von Umlauf zu Umlauf, beträgt aber im Mittel etwa 405.000 km.

Siehe auch: Perigäum

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Äußere Planeten

Als äußere Planeten werden in Bezug auf besondere Stellungen wie Konjunktion und Opposition die Planeten bezeichnet, die sich außerhalb der Erdbahn bewegen, also Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sowie Pluto. Auf Grund ihrer größeren Entfernung zur Sonne als die Erde bewegen sie sich auf ihrer Umlaufbahn langsamer als die Erde.
Ansonsten sind mit den äußeren Planeten häufig die Gasriesen Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun gemeint, die sich von ihrem Aufbau her von den felsartigen Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars unterscheiden. Der Pluto nimmt hierbei eine Sonderstellung ein, da er einerseits weit draußen seine Bahnen zieht, aber andererseits als kleiner Felsplanet nicht zu den Gasriesen gezählt werden kann.

Siehe auch: Innere Planeten

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D

Deklination

Die Deklination gibt den Winkel eines Himmelskörpers gemessen vom Himmelsäquator an. Sie ist vergleichbar mit den Breitenangaben auf der Erde. Himmelskörper nördlich des Himmelsäquators haben eine positive Deklination, Himmelskörper südlich davon eine negative. Die Deklination wird in der Regel in Grad (°) angegeben.

Siehe auch: Rektaszension

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E

Ekliptik

Als Ekliptik wird die Bahnebene der Erde um die Sonne bezeichnet. Die meisten Planeten bewegen sich in Ebenen nahe der Ekliptik.
Da die Erdachse nicht senkrecht auf der Ekliptik steht, wandern die Himmelskörper auf einem Bogen über den Himmel. Die Neigung der Erdachse zur Ekliptik ändert sich innerhalb eines Jahres von -23° auf +23°, da die Erdachse ihre Richtung nahezu beibehält und wir deshalb in unterschiedlichen Winkeln auf die Bahnebene schauen. Die Jahreszeiten auf der Erde sind ein Effekt der schiefen Erdachse zu der Ekliptik.

Siehe auch: Himmelsäquator, Himmelsnordpunkt

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Elongation

Winkel, unter dem ein innerer Planet von der Erde aus zur Sonne gesehen wird.
Steht der Planet in der größten östlichen Elongation, so ist er am längsten am Abendhimmel zu sehen. Bei der größten westlichen Elongation dementsprechend in den Morgenstunden. Je größer der Winkel ist, desto länger ist der Planet zu beobachten.

Siehe auch: Östliche Elongation, Westliche Elongation

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F

Frühlingspunkt

An zwei Tagen im Jahr (um den 21. März und dem 23. September) schneidet die Äquatorebene der Erde die Ekliptik. Der Schnittpunkt im Frühling wird dementsprechend Frühlingspunkt genannt. An diesen beiden Tagen sind Tag und Nacht genau gleich lang. Der Tag im März ist auch gleichzeitig der Beginn des Frühlings auf der Nordhalbkugel. Weil die Umlaufzeit der Erde um die Sonne nicht konstant ist, sondern z. B. durch Gravitationseinflüsse der anderen Planeten leicht variiert, ist auch der Beginn des Frühlings leicht unterschiedlich.

Siehe auch: Herbstpunkt, Rektaszension

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G

GMT

Greenwich Mean Time oder auch General Mean Time. Die Zeit wurde so definiert, dass die mittlere Sonne um 12:00 Uhr Ortszeit in Greenwich genau im Meridian steht. Heute ist der Begriff GMT durch UT (Universal Time) bzw. durch die offizielle Weltzeit UTC (Universal Time Coordinated) ersetzt, er wird aber auch heute noch häufig gebraucht.

Siehe auch: MESZ, MEZ

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H

Herbstpunkt

An zwei Tagen im Jahr (um den 21. März und dem 23. September) schneidet die Äquatorebene der Erde die Ekliptik. Der Punkt im Herbst wird dementsprechend Herbstpunkt genannt. Dieses sind die Tage der Tag- und. Nachtgleiche, und der Tag im September ist der Beginn des Herbstes auf der Nordhalbkugel.

Siehe auch: Frühlingspunkt

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Himmelsäquator

Der Himmelsäquator ist die Projektion des Erdäquators auf die Himmelskugel. Himmelskörper, die nahe dem Himmelsäquator liegen, sind von fast allen Punkten der Erde aus zu sehen, wenn auch nicht das gesamte Jahr über. Der Himmelsäquator hat die Deklination von 0°. Himmelskörper nördlich des Himmelsäquators haben eine positive, Himmelskörper südlich dessen eine negative Deklination.
Analog dem Längengrad auf der Erde wird der Winkel in der Ebene des Himmelsäquators als Rektaszension bezeichnet. Bei der Erde ist der nullte Längengrad mit den Durchgang durch die Stadt Greenwich willkürlich definiert worden. Da dieses aber nicht ohne weiteres auf die Himmelskugel zu übertragen ist, gibt der Frühlingspunkt die Bezugsrichtung an.

Siehe auch: Himmelsnordpunkt, Meridian

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Himmelsnordpunkt

Durch die Drehbewegung der Erde um ihre Achse durch den Nord- und Südpol scheint es, dass der Himmel sich um einen Punkt dreht. Auf der Nordhalbkugel ist dieses analog dem Nordpol auf der Erde der Himmelsnordpunkt. Zur Zeit lässt sich der Himmelsnordpunkt leicht finden, da er nahe dem Polarstern im Kleinen Wagen steht. Durch die Präzessionsbewegung (Torkeln der Erdachse) wandert der Punkt allerdings in rund 25.800 Jahren einmal auf einer Kreisbahn am Himmel. Himmelskörper, die nahe dem Himmelsnordpunkt stehen, sind in unseren Breiten zirkumpolar, gehen also die ganze Nacht nicht unter. Generell gilt dieses für Himmelskörper, die eine Deklination zwischen 90° und dem Breitengrad des Standpunktes haben. Für Bremerhaven sind dieses die Himmelskörper mit einer Deklination größer 53°. Analoges gilt mit getauschten Vorzeichen auch für die Südhalbkugel.

Siehe auch: Himmelsäquator

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I

Innere Planeten

Mit den inneren Planeten werden in Bezug auf besondere Stellungen wie Konjunktion/Elongation die Planeten bezeichnet, die sich innerhalb der Umlaufbahn der Erde bewegen, also Merkur und Venus. Ansonsten sind hiermit die felsartigen Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars gemeint, im Gegensatz zu den Gasriesen Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Der Pluto fällt nicht in das Raster, obwohl er weit draußen seine Bahnen zieht, aber kein Gasriese ist, sondern ein kleiner Felsplanet.

Siehe auch: Äußere Planeten, Obere Konjunktion, Untere Konjunktion

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Iridium Flare

Als Iridium Flare wird ein Lichtblitz bezeichnet, der durch einen Satelliten erzeugt wird. Besonders hell leuchten dabei die Satelliten der Iridium LLC Corporation für Satellitentelefone. Durch die ebenen und hochreflektierenden Antennen können die Lichtblitze sogar die hellsten Sterne am Himmel überstrahlen. Da die Satelliten auf genau definierten Bahnen kreisen, lässt sich das Aufblitzen eines Iridium Flares auf die Sekunde genau vorausberechnen. Die maximale Helligkeit ist allerdings nur auf einem wenigen Kilometer breiten Streifen zu sehen. Außerhalb des Streifens nimmt die Helligkeit schnell ab. Eine Internetseite, auf der Sie zu ihrem Standpunkt sichtbare Iridium Flares erfahren können ist: Öffnen in neuem Fenster (Symbol)www.heavens-above.com.

Siehe auch: Scheinbare Helligkeit

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K

Keplersche Gesetze

Von Johannes Kepler sind drei Gesetze aufgestellt worden, die die Planetenbewegungen um die Sonne beschreiben. Die Gesetze lauten:

  1. Die Umlaufbahn eines Planeten ist eine Ellipse, in deren einem Brennpunkt die Sonne steht.
  2. Die Flächen, die ein Planet in einer Zeit X überstreicht, sind gleich groß. Da der Abstand zur Sonne nicht konstant ist, ist die Geschwindigkeit im sonnenfernsten Punktes am geringsten, im sonnennächsten Punkt am höchsten.
  3. Die dritten Potenzen der großen Halbachsen der Planetenbahnen sind proportional zu den Quadraten der Umlaufzeiten.

Siehe auch: Frühlingspunkt

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Kernschatten

Da die Sonne kein punktförmiger Leuchtkörper ist, sondern eine flächenhafte Ausdehnung hat, wirft die Erde/der Mond keinen "scharfen" Schatten, sondern die Randbereiche des Schatten hellen auf. Nur der Bereich, der komplett im Schatten liegt, wird als Kernschatten bezeichnet. Die Randbereiche werden als Halbschatten bezeichnet.

Siehe auch: Mondfinsternis, Sonnenfinsternis

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Konjunktion

Ein äußerer Planet steht in der Konjunktion, wenn er in der Linie Erde-Sonne-Planet liegt, jedoch von der Sonne verdeckt wird. In dieser Stellung ist der Planet nicht beobachtbar und hat die größte Entfernung zur Erde.

Siehe auch: Opposition

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Kulmination

Mit (oberer) Kulmination wird die höchste Stellung eines Himmelskörpers über dem Horizont bezeichnet, die dieser im Laufe eines Tages annehmen kann. Er steht dann genau im Meridian. Am Besten lässt sich der Himmelskörper beobachten, wenn dieser um Mitternacht seine höchste Stellung erreicht.

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M

Meridian

Der Meridian ist ein gedachter Kreis am Himmel, der durch den Himmelssüdpunkt, den Zenit und den Himmelsnordpunkt verläuft. Steht ein Himmelskörper im Meridian, so hat er seine höchste Stellung in der Nacht erreicht und ist auf der Nordhalbkugel genau Richtung Süden zu finden.

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MESZ

Die mitteleuropäische Sommerzeit läuft der Weltzeit UTC zwei Stunden voraus. Sie gilt vom letzten Sontag im März bis zum letzten Sontag im Oktober. In der Zeit zwischen Oktober und März wird die MEZ (mitteleuropäische Zeit) verwendet, die der Weltzeit eine Stunde voraus ist. Auf unseren Seiten ist immer vermerkt, ob die Zeiten in MEZ oder MESZ angegeben sind. Bei Zeitangaben in MEZ sind in den Sommermonaten noch jeweils eine Stunde auf den angegebenen Zeiten zu addieren.

Siehe auch: UT, UTC

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Meteor

Meteore, auch Sternschnuppen genannt, sind (Staub-)teilchen oder Gesteinsbrocken, welche in die Erdatmosphäre eintreten und dabei verglühen. Ursprung der Meteore sind Meteoroiden, Teilchen, die die Erdbahn kreuzen. Die Leuchtspuren, die beim Eintritt der Teilchen in die Atmosphäre entstehen, sind nicht die verglühenden Teilchen selbst. Vielmehr werden die Elektronen der Luftmoleküle angestoßen und in höhere Energiezustände versetzt. Beim Rückfall in ihr ursprüngliches Energieniveau emittieren sie dann Licht.
Meteorschauer sind zu beobachten, wenn die Erde durch ein Teilchenband fliegt, welches von einem Kometen stammt. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind die Perseiden. Jedes Jahr mitte August sind dann rd. 100 Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten.

Siehe auch: Meteoroid, Meteorit

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Meteoroid

Meteoroide sind Staubteilchen oder kleine Gesteinsbrocken, die die Umlaufbahn der Erde kreuzen. Ihre Größe reicht von Bruchteilen eines Millimeters bis mehrere Meter.

Siehe auch: Meteor, Meteorit

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Meteorit

Meteoriten sind Meteore, die beim Eintritt in die Atmosphäre nicht vollständig verglühen, sondern den Erdboden erreichen.

Siehe auch: Meteor, Meteoroid

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MEZ

Die mitteleuropäische Zeit ist die in Mitteleuropa und somit auch Deutschland geltende Zonenzeit und läuft der Weltzeit auf Grund der Zeitverschiebung der einzelnen Zeitzonen eine Stunde voraus. Am letzten Sonntag im März wird in den europäischen Ländern auf die mitteleuropäische Sommerzeit MESZ umgestellt, die der Weltzeit zwei Stunden voraus ist. Am letzten Sonntag des Oktobers wird dann wieder auf die MEZ gewechselt.
Bei den Zeitangaben auf unseren Seiten ist immer vermerkt, ob diese in MEZ oder MESZ angeben sind. Bei Zeitangaben in MEZ sind in den Sommermonaten dann jeweils noch eine Stunde auf die angegebenen Zeiten zu addieren.

Siehe auch: UT, UTC

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Mondfinsternis

Bei einer Mondfinsternis befindet sich die Erde genau zwischen Sonne und Mond. Dieses kann nur bei Vollmond der Fall sein. Auf Grund der Neigung der Mondbahn zur Erdbahn findet aber nicht bei jedem Vollmond eine Finsternis statt, sondern häufig läuft der Mond unter oder über den Erdschatten hinweg.
Läuft der gesamte Mond durch den Kernschatten der Erde, so spricht man von einer totalen Mondfinsternis. Streift er nur den Erdschatten, so spricht man von einer partiellen Mondfinsternis. Diese ist aber nur schwer zu beobachten, da eine Verfinsterung kaum sichtbar ist. Bei einer totalen Mondfinsternis hingegen leuchtet der Mond rötlich, wenn er sich im Kernschatten befindet.

Siehe auch: Partielle Mondfinsternis, Sonnenfinsternis

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N

Nadir

Der Nadir ist der Gegenpunkt zum Zenit. Er ist ein fiktiver Punkt, der genau unter dem Beobachter zu finden ist. Durch diesen Punkt läuft ebenfalls der Meridian.

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O

Obere Konjunktion

Der innere Planet liegt in einer Linie mit der Erde und Sonne, steht aber hinter der Sonne und ist nicht zu sehen. Bei seinem weiteren Lauf um die Sonne taucht er nach einiger Zeit am Abendhimmel auf und kurze Zeit später nach dem Durchlauf der unteren Konjunktion am Morgenhimmel.

Siehe auch: Elongation

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Opposition

Von der Opposition wird gesprochen, wenn ein äußerer Planet genau in der Linie Sonne-Erde-Planet liegt, jedoch der Sonne gegenüber steht. In dieser Stellung liegt er der Erde am nächsten und lässt sich die ganze Nacht über beobachten.

Siehe auch: Konjunktion

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Östliche Elongation

Mit der Elongation wird der Winkel angegeben, unter dem ein innerer Planet zur Sonne steht. Bei einer östlichen Elongation läuft die Erde dem Planeten voraus. Das bedeutet, dass der Planet in den Abendstunden zu sehen ist. Je größer der Winkel ist, desto besser und länger lässt sich der Planet beobachten.

Siehe auch: Elongation, Westliche Elongation

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P

Partielle Mondfinsternis

Bei einer partiellen Mondfinsternis streift der Mond nur den (Kern-)schatten der Erde, so dass nur eine geringe Verfinsterung des Mondes auftritt, die relativ schwer zu beobachten ist.

Siehe auch: Mondfinsternis

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Partielle Sonnenfinsternis

Von einer partiellen Sonnenfinsternis spricht man, wenn nicht die gesamte Mondscheibe die Sonne verdeckt, sondern die Mondscheibe nur "am Rande" vorbeiläuft. Die Sonne erscheint dann sichelförmig. Beobachtbar ist eine partielle Sonnenfinsternis auch bei einer totalen Sonnenfinsternis, wenn man sich nicht genau in der Totalitätszone befindet.

Siehe auch: Sonnenfinsternis, Mondfinsternis

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Perigäum

Der Mond bewegt sich nicht auf einer Kreisbahn um die Erde, sondern auf einer elliptischen Umlaufbahn. Im Gegensatz zum Apogäum befindet sich der Mond hier in seiner erdnächsten Position. Die Entfernung beträgt dann etwa 360.000 km, schwankt aber leicht von einem Umlauf zum nächsten.

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Perihel

Das Perihel ist der sonnennächste Punkt der Erde. Diesen Punkt erreicht die Erde zu Beginn eines jeden Jahres um den 3. Januar. In diesem Punkt ist die Erdumlaufgeschwindigkeit mit 30,29 km/s am größten (Keplersche Gesetze). Der Erdabstand zur Sonne beträgt dann etwa 147,1 Mio. km.

Siehe auch: Aphel

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R

Rektaszension

Die Rektaszension gibt an, in welchem Winkel ein Himmelskörper in der Ebene des Himmelsäquators in Bezug auf den Frühlingspunkt liegt. Um einen Himmelskörper nach der Angabe seiner Rektaszension zu finden, ist es nöig, den Bezugsfrühlingspunkt zu kennen sowie die aktuelle Zeit/aktuelles Datum. Mit diesen Angaben lässt sich dann ermitteln, wie groß der momentane Winkel zum Bezugsfrühlingspunkt ist. Der Grund für die jemalige Errechnung ist, dass sich die Erde einmal pro Tag um ihre Achse dreht und die Himmelskörper so im Laufe eines Tages auf der Himmelskugel wandern. Berücksichtigt werden muss, dass nicht nach genau 24 Stunden der Himmelskörper an der gleichen Stelle zu finden ist, sondern schon nach ca. 23:56 Stunden. Die Rektaszension ist in der Regel in Stunden und Minuten statt Grad angegeben.

Siehe auch: Deklination, Frühlingspunkt

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Ringfinsternis

Eine Ringfinsternis oder ringförmige Sonnenfinsternis ist dann zu beobachten, wenn der Mond zwischen Erde und Sonne steht, die Mondscheibe aber scheinbar kleiner als die Sonnenscheibe ist. In diesem Falle wird die Sonne nicht komplett verdeckt, sondern es ist ein leuchtender Ring um die Mondscheibe zu erkennen. Die Sonnenkorona ist bei einer Ringfinsternis nicht ohne Hilfsmittel zu beobachten.
Der Mond hat zwar immer den gleichen Durchmesser, da er sich aber innerhalb eines Umlaufes einmal der Erde nähert und einmal entfernt, ändert sich sein scheinbarer Durchmesser. Da sich der Mond immer weiter von der Erde entfernt, werden irgandwann keine totalen Sonnenfinsternisse mehr beobachtbar sein.

Siehe auch: Sonnenfinsternis

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S

Scheinbare Helligkeit

Schon im Altertum wurden die Sterne ihrer Helligkeit nach in sechs Größenklassen eingeteilt. Die hellsten Sterne haben eine Helligkeit von 1 mag (magnitude: Größenklasse), die lichtschwächsten, mit dem bloßen Auge sichtbaren Sterne, eine Helligkeit von 6 mag.
Als photometrische Messungen möglich wurden, konnte die Helligkeit genau bestimmt und die ursprünglich subjektive Einteilung überarbeitet werden. Dabei wurde festgestellt, dass die ursprüngliche Einteilung fast in einem logarithmischen Maßstab erfolgte. Ein Stern, der eine Größenklasse heller leuchtet, ist 2,512 mal heller.
Um lichtschwache Objekte, die nicht mehr mit dem bloßem Auge zu sehen sind, und hellere Objekte wie Sonne und Mond mit in die Skala mit aufnehmen zu können, ist die Skala erweitert worden. Die Sonne hat z. B. eine scheinbare Helligkeit von fast -27 mag.

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Sonnenfinsternis

Eine Sonnenfinsternis ist dann zu beobachten, wenn sich der Mond zwischen Sonne und Erde schiebt, also nur bei Neumond. Auf Grund der Neigung der Mondbahn gegenüber der Erdbahn um die Sonne ist eine Sonnenfinsternis nicht bei jeden Neumond zu beobachten, da der Mondschatten über oder unter der Erde hindurchläuft. Bei einer Sonnenfinsternis unterscheidet man zwischen einer totalen Sonnenfinsternis, einer partiellen Finsternis und einer Ringfinsternis.

Siehe auch: Mondfinsternis

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T

Totale Sonnenfinsternis

Von einer totalen Sonnenfinsternis spricht man, wenn die Mondscheibe die komplette Sonnenscheibe abdeckt, so dass die Korona der Sonne sichtbar wird. Die letzte totale Sonnenfinsternis in Deutschland war am 11. August 1999 in Süddeutschland zu beobachten.
Eine totale Sonnenfinsternis ist relativ selten, da zum einen Sonnen- und Mondscheibe die gleiche scheinbare Größe haben müssen und der Mond genau vor der Sonne vorbeilaufen muss. Weiterhin ist die Totalität nur von einem schmalen Streifen auf der Erde aus zu beobachten. Befindet man sich außerhalb der Totalitätszone, so ist nur noch eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten.
Da sich der Mond immer weiter von der Erde entfernt, wird sein scheinbarer Durchmesser gegenüber der Sonnenscheibe immer kleiner, so dass irgendwann keine totalen Sonnenfinsternisse mehr zu beobachten sind.

Siehe auch: Sonnenfinsternis

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U

Untere Konjunktion

Der innere Planet liegt in einer Linie mit der Erde und der Sonne, steht aber zwischen Erde und Sonne. Je nach Bahnneigung kann es bei dieser Konstellation zu einer Finsternis oder einem Transit kommen. Dieses ist z. B. am Wechseln zu (Symbol)8. Juni 2004 (Venustransit) der Fall gewesen, wo die Venus vor der Sonnenscheibe vorbeizog.

Siehe auch: Obere Konjunktion

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UT

12:00 Uhr Mittag der Universal Time ist so definiert, dass die mittlere Sonne zu diesem Zeitpunkt genau im Greenwich-Meridian steht. Da sich die Universal Time nach dem Sonnenlauf richtet, der von Jahr zu Jahr leicht unterschiedlich ist, ist die Universal Time durch die koordinierte Weltzeit UTC ersetzt worden, die mit Hilfe von Atomuhren gemessen wird.

Siehe auch: MESZ, MEZ

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UTC

Die koordinierte Weltzeit UTC (Universal Time Coordinated) ist heutzutage die offizielle Zeit. Sie wird mit Hilfe von Atomuhren ermittelt, die eine sehr hohe Ganggenauigkeit haben. Die vorherige Zeitermittlung über den Sonnenlauf erwies sich in dem Punkte problematisch, dass der Umlauf der Erde um die Sonne nicht gleichmäßig und konstant ist, sondern leicht von Jahr zu Jahr schwankt. Um den Zeitunterschied zwischen UTC und UT unter einer Sekunde zu halten, werden immer wieder Schaltsekunden eingefügt, um die UTC dem Lauf der Gestirne anzupassen. Die Schwierigkeit, die dabei entsteht, ist, dass die GPS-Satelliten die Schaltsekunden nicht berücksichtigen und dadurch die Bestimmung des genauen Ortes fehlerhafter wird. Wird allerdings auf die Einfügung von Schaltsekunden verzichtet, so gibt es in naher Zukunft z. B. Probleme bei der Teleskopausrichtung, wenn die Steuerungssoftware nicht entsprechend angepasst wird, da die Positionsbestimmung ebenfalls genaue Zeitangaben, gerichtet nach den Gestirnen, erfordert.

Siehe auch: MESZ, MEZ

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V

Venustransit

Von einem Transit spricht man, wenn ein Himmelskörper vor einem anderen Himmelskörper vorbeiläuft. Beim Venustransit zieht die Venus als kleine Scheibe vor der Sonne vorbei. Dieses war z. B. am 8. Juni 2004 der Fall. Der Venustransit ist relativ selten, da Erde, Sonne und Venus genau in einer Bahn stehen müssen. Da die Umlaufbahn der Venus allerdings leicht gegenüber der Erdbahn geneigt ist, tritt dieses Ereignis nur etwa alle 108 Jahre auf, meistens dann aber paarweise mit einem Abstand von 8 Jahren.

Siehe auch: Obere Konjunktion, Untere Konjunktion

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W

Westliche Elongation

Mit der Elongation wird der Winkel angegeben, unter dem ein innerer Planet zur Sonne steht. Bei einer westlichen Elongation läuft der Planet der Erde voraus, ist also in den Morgenstunden zu sehen. Je größer der Winkel ist, desto besser und länger lässt sich der Planet beobachten.

Siehe auch: Elongation, Östliche Elongation

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Z

Zenit

Fiktiver Punkt genau über den Beobachter. Durch den Zenit läuft per Definition auch der Meridian, auf dem alle Sterne ihren höchsten Stand in der Nacht einnehmen.

Siehe auch: Himmelsnordpunkt

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